20 Domberg / Wirtshaus

Domberg

Der Spuk am Schönemannsfelsen auf dem Domberg:  Beim Schönemannsfelsen ging früher am hellichten Tage eine wesenlose Frauengestalt hin und her, die neugierig nach der Dombergsebene hinabschaute. Ließ sich hier jemand sehen, so winkte sie ihm einladend zu, doch war das nur Fopperei, denn wer nach der steinigen Höhe emporstieg, traf oben statt der inzwischen verschwundenen Winkerin nur eine schwarze Katze an.
Zwei Suhler Mädchen, die eines Mittags am Schönemannsfelsen vorübergingen, sahen hier zu ihrem Entsetzen einen "geisterhaften" Mann in weißem Gewande stehen. Als sie laut "Guten Tag!" zu ihm sagten, da war er augenblicklich nicht mehr zu sehen. 

(Auszug aus dem Suhler Sagen- und Heimatbuch "Das blaue Feuer" von Ulrich Brunzel)

Mit seiner 2000jährigen Bergbaugeschichte ist der 676 m hohe Domberg, gelegen im Stadtgebiet von Suhl, der Hausberg der Suhler. Der herausragende Felsen namens „ Ottilienstein“ mit Kapelle und der Bismarckturm auf dem Domberg sind ein beliebtes Ausflugsziel.